
In einem hart umkämpften Match mussten wir gegen Conweiler eine schmerzhafte Niederlage hinnehmen. Dabei lief es von Anfang an recht ungünstig. Durch Niederlagen an Brett 4 und 6 gerieten wir früh in Rückstand. Nach einem Remis von Erhard sowie einem Sieg von Michael S. keimte wieder Hoffnung auf. Michael zeigte dabei erneut, dass er mehr als ein Ersatzspieler ist; wir hoffen auf weitere Einsätze. Auf den verbliebenen 4 Brettern wurde nahezu 6 Stunden weitergekämpft. Leider gingen die Bretter 2 und 7 verloren und auch Günter musste sich mit einem Remis zufrieden geben. Eine herausragende Leistung zeigte jedoch Janni am Spitzenbrett. In einem hochkomplizierten Endspiel rang er seinen Gegner nieder. So endete das Spiel bei sonnigen Temperaturen – also nicht gerade Schachwetter – 3:5 gegen uns.
Jöhlingen I – KSF III 3:5
Mit der 3. Mannschaft der Karlsruher Schachfreunde hatte unsere Acht einen routinierten Gegner am Brett. Leider mussten wir dabei ersatzgeschwächt antreten. Das Spiel entwickelte sich wie das Wetter: trübe und verregnet. Zwar konnten wir an den meisten Brettern gut mithalten. Aber mithalten reicht eben nicht. Notwendig wären Siege gewesen, wie das der KSF an den Brettern 6 und 8 trotz harter Gegenwehr vormachte. Alle anderen Spiele endeten Unentschieden. Trotz verschiedener Chancen und starkem Einsatz kamen unsere Mannen jeweils an einer Punkteteilung nicht vorbei. Janni, Baran, Günter, Jürgen, Michael D. und Michael S. verkauften sich dabei zwar gut, aber ein Sieg wäre eben besser gewesen. So konnte die knappe Niederlage leider nicht vermieden werden.
Ettlingen II – Jöhlingen I 5,5 : 2,5
Der vergangene Sonntag lief leider nicht rund für unsere Mannschaften. Für die erste Mannschaft ging es auswärts gegen den Tabellenführer aus Ettlingen. Ausgerechnet zu diesem wichtigen Spiel hatten wir zwei Ausfälle zu beklagen, von denen wir nur einen (geplanten) kompensieren konnten. Damit fehlte uns an Brett 8 ein Punkt. Der Gegner war zwar ebenfalls ersatzgeschwächt, konnte dies jedoch besser ausgleichen und so hatten wir an den meisten Brettern die schlechtere Wertungszahl, die uns jedoch nicht abschreckte. Als Erster musste unser Mannschaftsführer Jürgen die Segel streichen. Erhard folgte nach einem unglücklichen Abtausch, der ihn die Stellung kostete. Auch Baran, der sich zu Beginn sehr wohl in seiner Partie fühlte, musste nach einem verheerenden Angriff seines Gegners die Partie aufgeben. Zu dieser Zeit sah es bei Markus recht wild auf dem Brett aus; eine Niederlage schien vorprogrammiert. Er überraschte seinen Gegner jedoch mit einem Angriff, stand plötzlich passabel und einigte sich mit seinem Gegner auf Remis. Auch Michael Stehle, der als Ersatz in die Mannschaft kam, erkämpfte sich ein Unentschieden. Etwas überraschend, aber im positiven Sinne, ergatterte Michael Dehm kurz darauf den einzigen Sieg des Tages. Am Spitzenbrett stand Janni sehr lange Zeit sehr gut. Sein Gegner konnte jedoch alle Drohungen abwenden und die Partie endete Remis. Ein deutlicher, aber dennoch umkämpfter 2,5 zu 5,5 Verlust, der beim Tabellenführer absolut vertretbar ist.
Jöhlingen II – Untergrombach IV 0:6
Bei der zweiten Mannschaft ging die Planung fehl; zu Spielbeginn fehlten zwei Spieler. Diese versuchten wir noch ans Brett zu bekommen, aber leider war dies innerhalb der Karenzzeit nicht möglich, weswegen der Gegner den Sieg für sich reklamierte.
Neureut I – Jöhlingen I 3,5:4,5
Der Start nach der Corona-Pause ist geglückt. Nach dem 3. Sieg bei 4 Wettkämpfen setzt sich Jöhlingen nun völlig unerwartet in der Spitzengruppe fest. Auch gegen Neureut war ein Sieg nicht erwartet worden. Nach einem leistungsgerechten Remis von David, der als Ersatz von Erhard eingegriffen hat, gingen die Bretter 5 und 7 leider unglücklich verloren. Danach trumpften aber unsere Spitzenbretter auf. Janni an Brett 1 und Baran an Brett 2 konnten den Rückstand durch schöne Siegpartien ausgleichen. Mannschaftsführer Jürgen brachte uns anschließend mit seinem Erfolg auf die Siegerstraße. Günter und nach langem Kampf Markus stellten mit jeweils einem sicheren Remis den Endstand her. So darf das weitergehen.
Jöhlingen II – Bruchsal II 2:4
Bei der zweiten Jöhlinger Schachmannschaft waren die Bruchsaler Schachfreunde, ebenfalls mit der 2. Mannschaft, zu Gast. Jedem hat man die Freude angemerkt, sich wieder einmal am Schachbrett gegenüber zusitzen und sich mit den Gegnern zu messen. Allerdings war schon von vornherein klar, dass dieses B-Klassen Spiel gegen Bruchsal schwierig zu gewinnen sein würde, sind sie doch im Durchschnitt 280 DWZ (Deutsche Wertungszahl) stärker als wir. Dies zeigte sich auch im Spielverlauf.
Zuerst mußte sich Klaus Schneider seinem Gegner geschlagen geben, danach hatte Paul Wolf die nahezu unmögliche Aufgabe, einem über 700 DWZ-Punkte stärkeren Gegner Paroli zu bieten, was leider mißlang.
Jonas Schley, der seit längerer Zeit wieder mitspielte – was uns sehr gefreut hat – konnte auf Brett 6 einen schönen Sieg einfahren. Anschließend war auch Jürgen Tepel auf dem Spitzenbrett gegen seinen etwas stärkeren Gegner erfolgreich. Die letzten beiden Spiele von Bernhard Wolf und Norbert Morath gingen nach drei Stunden letztlich verloren, aber alle haben sehr gekämpft. Dafür vielen Dank.
Hier kurz die Regularien, wie der Weg zum Weltmeistertitel führt
14 Partien Schach
Jeder Spieler hat 120 Minuten für 40 Züge, dann 60 Minuten für die nächsten 20 Züge und anschließend 15 Minuten bis zum Ende der Partie mit einem Inkrement von 30 Sekunden/Zug ab dem 61 Zug. Remis darf vor dem 40 Zug nicht vereinbart werden.
4 Schnellschachpartien
Ist nach 14 Partien noch keine Entscheidung gefallen folgen 4 Schnellschachpartien mit einer Bedenkzeit von 25 Minuten für jeden Spieler und einem Inkrement von 10 Sekunden/Zug ab dem 1. Zug.
bis zu 10 Blitzpartien
steht es nach den Schnellschachpartien immer noch unentschieden, werden 2 Partien Blitzschach gespielt mit einer Bedenkzeit von 5 Minuten für jeden Spieler und einem Inkrement von 3 Sekunden/Zug ab dem 1. Zug. Sollte es nach 2 Partien immer noch unentschieden stehen, wir das bis zu 5x wiederholt, so dass maximal 10 Blitzpartien gespielt werden.
Armageddon Partie
Ist nach den 5 Matches (je 2 Blitzpartien) immer noch keine Entscheidung getroffen, so entscheidet eine Armageddon Partie die Schachweltmeisterschaft. Der Spieler mit den weißen Figuren hat 5 Minuten und der Spieler mit den schwarzen Figuren hat 4 Minuten Bedenkzeit. Ab dem 61. Zug erhält jeder Spieler ein Inkrement von 2 Sekunden/Zug. Weiß muss die Partie gewinnen, Schwarz reicht ein Remis zum Weltmeistertitel.
Die FIDE Schachweltmeisterschaft 2021 findet vom 26. November bis 15. Dezember in den Vereinigten Arabischen Emiraten statt. Hierbei spielen der Titelverteidiger Magnus Carlson und sein Herausforderer Ian Nepomniachtchi 14 Partien. Wer zuerst 7,5 Punkte erreicht hat ist neuer Weltmeister. Bei einem 7:7 folgen weitere Partien im Schnellschach, Blitz und Armageddon.
Über die gesamte Schach-WM werden wir hier das aktuelle Spielgeschehen verfolgen und Partieanalysen einstellen.
Aktueller Spielstand nach 11 von 14 Partien:
Magnus Carlson – Ian Nepomniachtchi 7,5 : 3,5
Partieanalysen von Niclas Huschenbeth auf Youtube
Partie 11: Ian Nepomniachtchi – Magnus Carlson 0,0 : 1,0 Link Partie11
Partie 10: Magnus Carlson – Ian Nepomniachtchi 0,5 : 0,5 Link Partie 10
Partie 9: Ian Nepomniachtchi – Magnus Carlson 0,0 : 1,0 Link Partie 9
Partie 8: Magnus Carlson – Ian Nepomniachtchi 1,0 : 0,0 Link Partie 8
Partie 7: Ian Nepomniachtchi – Magnus Carlson 0,5 : 0,5 Link Partie 7
Partie 6: Magnus Carlson – Ian Nepomniachtchi 1,0 : 0,0 Link Partie 6
Partie 5: Ian Nepomniachtchi – Magnus Carlson 0,5 : 0,5 Link Partie 5
Partie 4: Magnus Carlson – Ian Nepomniachtchi 0,5 : 0,5 Link Partie 4
Partie 3: Ian Nepomniachtchi – Magnus Carlson 0,5 : 0,5 Link Partie 3
Partie 2: Magnus Carlson – Ian Nepomniachtchi 0,5 : 0,5 Link Partie 2
Partie 1: Ian Nepomniachtchi – Magnus Carlson 0,5 : 0,5 Link Partie 1
Jöhlingen I: Niefern-Öschelbronn 4,5 : 3,5
Mit einem weiteren Heimsieg liegt unsere Mannschaft in der Landesliga gut im Rennen. Gegen Niefern-Öschelbronn waren es insbesondere unsere Spitzenspieler, die gegen die starken Gegner nicht zu erwartende Punkte holten. Dabei fing es nicht gut an. Relativ früh ging das 8. Brett verloren. Unseren ersten halben Punkt konnte Erhard mit einem Unentschieden einfahren. Danach setzte Baran seinen Gegner matt, so dass der Mannschaftskampf wieder ausgeglichen war. Daran änderte sich auch nach einem Unentschieden von Günter nichts. Jedoch konnten danach Jürgen nach einem schwachen Zug seines Gegners und Janni in einem Turm-Bauerendspiel ihre Spiele souverän gewinnen und uns damit mit 4:2 in Front bringen. Nach einem Verlust am 5. Brett war es Markus vorbehalten, mit einem sicheren Remis den Endsieg herzustellen.
Wieder einmal gelang es damit, gegen einen stärker einzuschätzenden Gegner mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu punkten. So darf das weitergehen.
SK Odenheim : Jöhlingen II 5,5 : 0,5
Die 2. Mannschaft des Schachklubs Jöhlingen spielte gegen Odenheim, ein unbequemer Gegner. Zum Einen, weil das Spiel schon um 9.00Uhr begann, zum Anderen, weil die Mannschaft im Durchschnitt über 200 DWZ („DWZ“ = Deutsche Wertungszahl) stärker war als wir.
Und so nahm das Spiel auch seinen Verlauf. Obwohl konzentriert gespielt wurde, mußte Klaus Schneider und Bernhard Angster nach 2 Stunden das Feld mit Verlust räumen. Ebenso erging es auch Jürgen Tepel und Norbert Morath, die mehr als 3 Stunden vergebens um den Sieg rangen. Zischenzeitlich landete Paul Wolf ein Remis gegen einen um mehr als 500 DWZ stärkeren Spieler, eine feine Leistung, zu der wir ganz herzlich gratulieren. Und ganz zum Schluß mußte sich nach 4 Stunden auch Bernhard Wolf geschlagen geben. So verloren wir 5,5: 0,5 – einfach schade.
Die Begegnung unserer 2. Mannschaft gegen Neureut am 7. November war das erwartete, mit Spannung geladene Gefecht.
Zuerst konnte Norbert an Brett 5 gegen einen gleich starken, frischen 11-jährigen ein Remis sichern.
Anschließend trug sich Klaus Schneider an Brett 2 mit einem schönen Sieg in den Spielbericht ein.
An Brett 1 war ein hartes Ringen um die Vorherrschaft der 64 Felder zu sehen, das Jürgen Tepel mit klugen Zügen für sich entscheiden konnte.
Mark Weinreuter an Brett 3 fügte einen weiteren Siegpunkt durch ein sehenswertes Turmendspiel hinzu.
An Brett 4 kämpfte Paul Wolf sehr lange gegen seinen jugendlichen Gegner, der die höchste DWZ-Zahl der Neureuter aufwies.
Leider konnte er dann dem Druck nicht standhalten und verlor, hat aber ganz super gespielt.
An Brett 6 war Bernhard Wolf als Letzter im Kampf, den er in einem langen Bauernendspiel noch sicher gewinnen konnte.
Wir freuen uns an unserem Sieg mit 4,5 zu 1,5 Punkten und können den restlichen Sonntag voll geniesen.
Bruchsal I – Jöhlingen I 4,5 : 3,5
Die erste Niederlage nach über 2 Jahren. Nach dem Traumstart in der Landesliga am vergangenen Spieltag gab es nun gegen Bruchsal den erwarteten Verlust. Dabei konnten wir überraschend gut mithalten und sind an einem Punktgewinn nur knapp gescheitert.
Leider mussten wir an Brett 2 einen frühen Rückstand hinnehmen, den aber Tobias kurz darauf mit seinem Sieg wieder ausgleichen konnte. Für Tobias ist es der zweite Sieg in Folge in seinem ersten Jahr als Stammspieler der Mannschaft. Doch dann kam wieder ein unnötiger Rückschlag und Brett 4 und 6 gingen verloren. Das erhöhte den Druck auf die verbleibenden Spieler. Trotz hartem Kampf kamen aber Michael und Günter über ein Unentschieden nicht hinaus. Auch Janni musste sich nach einer wilden Partie gegen den Bruchsaler Spitzenspieler auf ein Remis einlassen. Damit war Bruchsal uneinholbar mit 4,5 in Front. Davon lies sich Markus aber nicht entmutigen und spielte seine Partie sicher zum Sieg. Die denkbar knappe Niederlage gegen einen stärker einzuschätzenden Gegner kann uns aber nicht entmutigen; da wäre mehr drin gewesen.