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Kein Sperrtermin für Runde 5 -> wurde von KSF und Untergrombach ausgenutzt

Da es für die Runde 5 auf Bereich / Bezirksebene keine Sperrtermine gab, wurde dies von den Vereinen mal wieder schamlos ausgenutzt.

So macht man sich wahre Freunde in den anderen Vereinen. Für KSF ging der Schuss nach hinten los. Da sie selbst die Regeln nicht mehr durchschauen, hat sogar Birkenfeld, die es eigentlich treffen sollte nun einen Vorteil (siehe Ergebnisse Landesliga). Wenn die ganze Sache für den Schachsport (SPORT !!!) nicht so traurig wäre, könnte man sich darüber sogar freuen. Ich kann es nicht mehr.

In der A2 war Untergrombach mit einer zumindest Bereichsklassen würdigen Mannschaft angetreten und hat den Aufstiegsfavoriten uBu mit 6,5 : 1,5 vom Brett gefegt. Unsere Mannschaft die Tabellenführer ist kann davon profitieren, aber gut finde ich das nicht.

Auf der KSF Homepage kann man auch einen Bericht lesen. Leider haben die Leute noch nicht einmal ein schlechtes Gewissen. Das Schlimme ist, dass das was nicht geregelt ist schamlos ausgenutzt wird. Die meisten Regeln die wir in der letzten Zeit bekommen haben, haben mit dem Schachsport nichts mehr zu tun, sondern dienen nur noch dazu unsportliches Verhalten in den Griff zu bekommen. Damit tun wir dem Schachsport nichts gutes.

Was kann man tun? Jeder Spieltag auf unterer Ebene MUSS einen Sperrtermin der oberen Ligen haben. Dies gilt nicht nur für die oberen Herrenligen sondern auch für die Damenligen. Zwei Mannschaften von einem Verein dürfen nicht in der gleichen Klasse spielen.

Das Wichtigste wäre aber, dass man offensichtlich unsportliches Verhalten bestrafen kann auch wenn es dafür keine explizite Regel gibt.


Kommentare

  1. Avatar von Michael Dehm
    Michael Dehm

    Ich muss dir zustimmen, dass ich das ähnlich sehe, wobei Untergrombach davon profitiert hat, dass in der Verbandsliga die zweite Mannschaft kampflos gewann, und so Spieler aus dieser Manschaft in der 3. Mannschaft eingesetzt werden konnten. Das hat mit den Sperrterminen nichts zu tun.

    Bei KSF sind es wirklich die Sperrtermine. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass hier 2 Mannschaften (KSFII und KSF III) in einer Liga spielen. Dies und die Möglichkeit durch fehlende Sperrtermine Spieler aus der 2.BL einzusetzen wird bewust ausgenutzt, um Auf- und Abstieg zu beeinflussen.

    Hierzu auch ein Auszug aus dem Bericht des KSF zum 5. Spieltag:

    Das Auslosungsglück hatte es offenbar gut mit uns gemeint, da wir ausgerechnet in der 5. Runde, in der die Reservespieler der 1. Mannschaft nicht gebunden waren, mit Waldbronn eine der stärkeren Mannschaften der Liga zu Gast hatten. Gleichzeitig spielte unsere 3. Mannschaft gegen den Tabellenführer aus Birkenfeld und so bot sich die Chance, durch einen Doppelsieg zweier deutlich verstärkter Mannschaften die Tabellenführung für unsere 2. Mannschaft zurückzuerobern.

  2. Avatar von Frank Wiesner
    Frank Wiesner

    Wer soll das denn entscheiden, was „offensichtlich unsportliches Verhalten“ ist und wie das dann bestraft wird?? Das würde auf völlige Willkür hinauslaufen.

    Ich kenne es von früher aus Sachsen so, dass für jede Mannschaft 8 Stammspieler und eine gewisse Anzahl Ersatzspieler gemeldet werden. Beim Fehlen von Stammspielern rücken alle auf und Ersatzspieler rücken hinten hinein. Das würde schon ausreichen.
    Wenn die Regeln aber so viel Flexibilität zulassen wie jetzt wird das halt auch ausgenutzt – müßig, sich darüber aufzuregen.

  3. Avatar von Volker Widmann
    Volker Widmann

    Hallo Schachfreunde,

    dem LSA liegt für seine Sitzung am 13.02. eine Terminliste vor, die Runde für Runde sperrt, das heißt, dass alle Verbandstermine (Verbandsliga – Kreisklasse C) nach der Oberliga stattfinden würden und damit kein Doppelspielen mehr möglich wäre. Außerdem liegt der Antrag vor, dass ein Verein ab der Bereichsklasse mit maximal einer Mannschaft je Liga starten darf. Mal sehen, wie sich die Schachfreunde entscheiden, werde dann an gegebener Stelle berichten.

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